„Es ist gedreht und gespiegelt“, freut sich Gro Porth. Frau Porth hat sich ihren Traum vom individuellen Schwedenhaus erfüllt.

„Gedreht und gespiegelt“ ist der Grundriss und die Raumaufteilung des Grundbautyps Tallåsen, für den sich die Rentnerin 2017 entschieden hat. Porth passte ihr Schwedenhaus ihren Wünschen an. Die Küche geht nahtlos in den Wohnbereich über und formt das Herzstück des eingeschossigen Bungalows. Das war Frau Porth wichtig: „Wenn die Familie zu Besuch ist, hat man durch die offene Küche immer Kontakt.“

Komfortabel geplant

Über die Küche kann der Carport erreicht werden. Der war im Grundbautyp nicht vorgesehen, wurde aber einfach dazu geordert und fügt sich nahtlos in das freistehende Haus ein. Auf die individuelle Ausgestaltung des Schwedenhauses legte Frau Porth in der Planungsphase wert: „So kann man die Einkäufe schnell in die Küche bringen.“ Im großzügig bemessenen Bad wird eine Infrarot-Sauna eingebaut, die gegenüber der ebenerdigen Dusche liegt. Gro Porth erklärt: „Ich wollte ein großes Bad, man wird halt auch nicht jünger.“ Aber warum eigentlich ein Schwedenhaus?

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Viel Platz: Die offene Küche des Schweden-Bungalows

Warum ein Haus aus Holz?

„Das hat mehrere Gründe“, berichtet Porth. Zum einem ist ein Haus nach skandinavischer Bauart für die gebürtige Norwegerin ein Stück Heimat. Zum anderem will die Ruheständlerin individueller Leben. Porth gibt zu: „Ich wollte keinen Massivbau.“ Ein Haus aus Holz sei etwas Besonderes, erklärt Porth während sie in der großen Sitzgruppe nahe der Küche sitzt: „Das Haus lebt und atmet und das Raumklima ist einzigartig.“ Holz als Baustoff sei in Deutschland aus der Mode gekommen. Die Angst vor einer erhöhten Brandgefahr und Instabilität sei groß – aber unbegründet, erklärt Porth.

Mythos Brandrisiko

Für ihr Schwedenhaus bezahlt Porth keine Zuschläge in der Versicherung und führt aus, die Dämmmaterialien, die in Massivhäusern verbaut werden, würden ein viel größeres Brandrisiko darstellen. Die Holzfassade eines Schwedenhaus würde zudem mit einer brandhemmenden Farbschicht lackiert angeliefert. Der Baustoff Holz verfügt darüber hinaus über weitere Eigenschaften, die Gro Porth für ihr Eigenheim wichtig waren: „Mein Zuhause sollte ökologisch werden.“

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Kein Mythos: Nachhaltiges Wohnen

Das mit skandinavischer Fichte in Schweden produzierte Bungalow erfüllt das Kriterium des nachhaltigen Wohnens. Hersteller Eksjöhus pflanzt für jeden Baum, der bei der Produktion verarbeitet wurde, einen neuen. Moderne Technik vermindert den Verschnitt. Nachhaltigkeit ist ein weiterer Punkt der Porth wichtig war: „Mein Bungalow ist beinahe ein Passivhaus. Dieses Haus ist so gut isoliert. Ich heize hier gar nicht.“, verrät Porth, die letztes Jahr vom Energieversorger eine Rückzahlung von rund 500€ erhielt.

In zweiten Teil unsere Homestory, die im Januar 2019 erscheint, erzählt Frau Porth, warum sie Heizkosten spart, warum sie eine besondere Fassadenfarbe wählte und wie der Schwedenhausbau verlief.

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Niedrige Energiekosten trotz vieler Fenster